11.12.2006

Marina Lewycka: Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch ***

Buch-CoverIch muß gestehen, es war der Titel dieses Romans, der sofort mein Interesse geweckt hat. Natürlich geht es nicht (nur) um die Geschichte des Traktors aber am Ende des Romans weiß man dann doch einiges mehr auch darüber.

Marina Lewycka erzählt die Geschichte einer russisch- bzw. ukrainischstämmigen Familie, die es infolge des zweiten Weltkriegs nach England verschlagen hat. Die Mutter ist inzwischen verstorben, der Vater erlebt so eine Art zweiten Frühling und informiert seine beiden erwachsenen Töchter, daß er gedenkt wieder zu heiraten und zwar eine wesentlich jüngere Frau aus der Ukraine. Natürlich wittern die Töchter Ungemach und in dem Bestreben ihren Vater von dieser Schnapsidee abzubringen, nähern sie sich sogar wieder einander an.
Die Hochzeit können sie nicht verhindern und das Ungemach folgt alsbald.

Während sich diese vordergründige Geschichte entwickelt, kommen immer mehr Fakten aus der Familiengeschichte ans Tageslicht und werfen auf manches ein ganz neues Licht. Und wem die Informationen über die Geschichte des Traktors im Roman noch nicht ausreichen, der findet am Ende des Buches noch hilfreiche Hinweise auf weitere Quellen.


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