23.02.2006

Fred Vargas: Der vierzehnte Stein *****

Buch-CoverErst sehr spät habe ich Fred Vargas und ihre Krimis entdeckt. Ich hatte einiges aufzuholen und nun also endlich ihren zuletzt veröffentlichten Kriminal-Roman »Der vierzehnte Stein« aus ihrer Jean-Baptiste Adamsberg-Reihe. Und wie froh bin ich, daß ich auf sie und ihre Romane aufmerksam geworden bin, denn sonst hätte ich wirklich etwas Feines verpaßt. Absolut klasse, wie sie ihre Geschichten entwickelt, wunderbar, wie sie den Figuren in ihren Romanen Leben einhaucht und sie einem als Leser schnell ans Herz wachsen läßt. Langeweile kommt bei mir, wenn ich ihre Geschichten lese nie auch nur im Mindesten auf und wie gesagt, die Fälle selber sind auch höchst ungewöhnlich, vielschichtig und intelligent angelegt. Richtig Spaß gemacht haben mir in »Der vierzehnte Stein« auch die Passagen, die Übersetzungen des in Quebec gesprochenen Französisch ins Deutsche enthalten. Das »Wiedersehen« mit schon bekannten Figuren und das Kennenlernen neuer Figuren bzw. weiterer Fakten aus Adamsbergs Familiengeschichte rundeten das Vergnügen ab.
Große Kriminalliteratur soweit es mich angeht. Jetzt bleibt mir nur die Hoffnung, daß der nächste Kriminalroman von Fred Vargas nicht zu lange auf sich warten läßt.


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