27.01.2006
»Im Schatten des Palazzo Farnese« ist für mich der wohl schwächste Roman von Fred Vargas, den ich bisher gelesen habe. Da ihr zweiter Roman überhaupt war, bin ich erleichtert, daß sie sich danach um Klassen gesteigert hat. Aber auch in diesem Roman zeigen sich schon ihre Vorlieben für verschrobene Charaktere und viele Winkelzüge. Trotzdem, gerade weil ich weiß, wieviel besser sie es kann, bekommt dieser Roman von mir nur zwei Sterne. Die Figuren sind mir einfach zu verschroben bzw. deren Dialoge zum Teil unangenehm verwirrend und Spannung kam für mich jedenfalls kaum auf, weil mir sehr schnell schwante, wo der Hase lang läuft und das ist natürlich bei einem Krimi eher kontraproduktiv.