22.06.2005
Die Kriminalromane von Fred Vargas sind für mich zur Zeit wirklich die Highlights und nachdem die letzte und auch diese Woche eher stressig waren, hab ich mir also diesen vorgenommen und bin wieder hellauf begeistert. Schlicht und ergreifend ein Vergnügen zu lesen und abzutauchen. Teilweise erinnert mich dieser Roman an ihren vorletzten Roman "Fliehe weit und schnell", nur daß es diesmal blaue Kreidekreise sind die auftauchen und zunächst nur Gegenstände markieren, bald aber Leichen. Dazu Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, der hier erstmals auftaucht, gerade neu ins 5. Arrondissement von Paris versetzt. Wie er an den Fall herangeht und ihn schließlich löst, ist vom Feinsten. Unverständlich bleibt mir mal wieder, warum man den Titel des Romans nicht 1:1 übersetzt sondern stattdessen den langen umständlichen deutschen Titel gewählt hat.