18.12.2009
Stephen King: Die Arena

Vor Jahrzehnten habe ich bei einer Bekannten mal in »Es« hineingelesen und war nicht wirklich angefixt. Später kam mir der Name Stephen King natürlich immer mal wieder unter. Den Film »Misery« mit Kathy Bates und James Caan nach Kings Roman »Sie« habe ich gesehen und fand ihn recht gut. Also dachte ich mir, als ich nun mitbekam, dass es einen neuen Roman von ihm gibt, ich könnte es nochmal mit ihm versuchen.
Die Geschichte - eine unsichtbare »Kuppel« senkt sich über ein amerikanisches Städtchen und was sich dann innerhalb und außerhalb dieser »Kuppel« zuträgt - klang ausreichend interessant. Aber leider hat mich das Buch nicht gepackt, die Geschichte quält sich dahin, die Charaktere sind flach und meistens ziemlich unsympathisch, während die erträglicheren Charaktere z.T. ein schnelles und brutales Ende finden, wobei ob diese Charaktere wirklich erträglicher gewesen wären, kann man eigentlich kaum abschätzen, da sie ja nicht viel Zeit haben überhaupt in Erscheinung zu treten.
Bis Seite 349 habe ich durchgehalten und dann das Buch entschlossen zugeklappt, weil ich weder Zeit noch Nerv habe, mich die restlichen über 900 Seiten weiter durch Stephen Kings neuesten Roman zu quälen, das überlasse ich dann doch lieber seiner anscheinend recht großen Fan-Gemeinde.
Da Lektüre abgebrochen, auch keine abschließende Wertung.
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