15.12.2009

Dan Brown: Das verlorene Symbol ****

Buch-CoverNach der Frust-Erfahrung mit Schätzings »Limit« war ich dann doch etwas besorgt, dass es mir mit Dan Browns »Das verlorene Symbol« ähnlich gehen könnte. Im Vorfeld hatte ich gemischte Stimmen gehört und war daher etwas verunsichert.

Nach der vorangegangenen Lektüre allerdings wirkte Browns »Das verlorene Symbol« geradezu rasant. Da passiert wenigstens ordentlich was, interessant und spannend fand ich es auch und so fällt mein Fazit zum neuen Brown positiv aus. Einige Leser haben negativ angemerkt, dass es ein »typischer Brown« sei aber warum eigentlich auch nicht? Ich meine ein Rankin ist auch ein Rankin oder ein Mankell ein Mankell und das bemängelt auch niemand. Mir hat die Geschichte, die Brown erzählt, gut gefallen, ich habe noch einiges über die Freimaurer dazugelernt, was ich bisher nicht wußte und auch einiges über die Architektur in Washington DC.

Ich finde es schon ziemlich faszinierend, wie Dan Brown es schafft, alte Mythen, Symbole etc. in eine in sich logische Geschichte zu verpacken und wie er immer wieder neue Wendungen einbaut. Interessant auch die unterschiedlichen Sichtweisen und Weltbilder, die in diesem Thriller aufgezeigt werden. Das kann ich so schreiben, weil das Buch für mich eben ein Unterhaltungsbuch ist und kein Sachbuch und so geht für mich die Story auch vollkommen in Ordnung.

april meinte dazu am 16.12.2009:

Danke für die Rezension, dann steht dem Lesen ja nichts im Wege. Ich merke es mir vor.


eliterator meinte dazu am 17.12.2009:

Auch von mir danke für deine Einschätzung, da werde ich mich wohl auch an die Lektüre machen..Das mit Schätzing habe ich auch gelesen und da warte ich, bis es in die Bibliothek kommt ;-)


Michael meinte dazu am 19.12.2009:

„ Einige Leser haben negativ angemerkt, dass es ein »typischer Brown« sei aber warum eigentlich auch nicht?“

Ich denke, meine eher verhaltene Einschätzung kommt daher, dass ich das Buch als einen „sehr typischen Brown“ empfunden habe, und manchmal wünsche ich mir eine kleine Überraschung. Aber Du hast schon recht, man muss das Buch sehen als das, was es ist: Unterhaltung.



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