13.04.2008
2006 erschien der Kriminalroman »Verblendung«, der der erste Teil einer Trilogie ist. Damals las ich den Krimi, war aber nicht so begeistert wie manche andere. Irgendwie war mir alles ein bisschen zu dick aufgetragen. Maren meinte dazu am 15.04.2008:
Respekt, dass du dann doch die ganze Trilogie gelesen hast bzw wirst, nachdem dir der erste Teil nicht so gefallen hat. Ich hätte vermutlich keine der Forsetzugen mehr angerührt - zumindest war das meine bisherige Praxis bei mehrbändigen Werken.
„Verblendung“ hatte ich neulich in der Hand und habs auf meine Merkliste gesetzt, weil sich das für mich ganz gut anhörte. Allerdings hatte ich keine Ahnung, dass die 3 Werke eine Trilogie darstellen. Ich dachte immer, das wären „unabhängige“ Bücher.
Liisa meinte dazu am 15.04.2008:
Hallo Maren, tatsächlich ist das eigentlich auch meine Praxis bei mehrbändigen Werken, wobei ich gerade wenn es sich um Serien handelt und mir der erste Band z.B. nicht so wirklich zusagt, häufig auch noch den zweiten Band lese, um zu einem endgültigen Entschluß zu kommen (man muß ja auch Autoren zubilligen, dass sie sich steigern/verbessern können). Ist der erste Teil allerdings für meinen Geschmack total und eindeutig daneben, dann war's das auch. Bei Verblendung habe ich damals drei Sterne vergeben also Mittelmaß, sprich kann man lesen, muß man aber nicht und als dann für die Folgebände der Trilogie vielerorts positive Reaktionen kamen, dachte ich mir eben, ich sollte doch den zweiten Band auch noch lesen und dann entscheiden und siehe da, der zweite Band hat mir besser gefallen und so bleib ich jetzt dran.
Was die Trilogie angeht: Also ich denke, den ersten und zweiten Band kann man relativ problemlos auch getrennt bzw. unabhängig von einander lesen, weil da relativ wenig Rückbezüge vorkommen aber den dritten Band sollte man auf keinen Fall lesen, wenn man den zweiten Band nicht vorher gelesen hat, weil man sonst die Zusammenhänge nicht versteht.