Archiv 2003
10.08.03 - 16.08.2003


16.8.03

156.0 Eoin Colfer: Artemis Fowl  drei Sterne

Von Artemis Fowl hatte ich im Vorfeld schon öfter gehört und der Name Artemis hatte gleich ein wenig meine Neugier geweckt. Trotzdem hab ich bis jetzt das Buch noch nicht gelesen, was natürlich eine Schande ist, da inzwischen schon der dritte Band erschienen ist. Nun lieh mir ein lieber Mensch, die beiden ersten Artemis Fowl-Bände und ich habe mich in den ersten vertieft. Eine wirklich interessant Geschichte ist das, die dort erzählt wird und Artemis Fowl ist eine Romanfigur, wie sie mir bisher auch noch nicht untergekommen ist. Mit viel Phantasie wird die Geschichte erzählt und es macht Spaß sie zu lesen (zumal ich ja ein heimliches Faible für Elfen habe *g*) und sich auf die dort beschriebene "Welt" einzulassen. Auf jeden Fall eine vergnügliche Lektüre mal zum Abspannen. Ich lese jetzt den zweiten Artemis Fowl-Band gleich hinterher.
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13.8.03

155.1 Anne Holt/Berit Reiss-Andersen: Im Zeichen des Löwen  vier Sterne

Jetzt wo gerade der neue Roman von Anne Holt erschienen ist, wurde es höchste Zeit endlich "Im Zeichen des Löwen" zu lesen. Wie schon von ihr gewohnt, hat sie auch mit diesem Roman wieder einen spannenden Politthriller vorgelegt, in dem man den schon liebgewonnenen Protagonisten ihrer Romane wieder begegnet und einfach von der Geschichte aufgesogen wird. Interessant, daß auch hier wieder Rechtsradikale auftauchen. Das Ende der Geschichte ist dann wirklich überraschend gewesen - zumindest für mich. So mag ich es. Und jetzt bin ich auch schon gespannt auf ihren neuen Roman Das letzte Mahl.
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155.0 Im Zeichen des Löwen
"Selbstmord ist ein sehr interessantes Thema", fuhr der Polizeipräsident fort und ließ sich in den Sessel zurücksinken, denn er wußte, daß alle jetzt ganz genau zuhörten. "Düster und sehr interessant. Der Unterschied zwischen uns allen, die wir ab und zu in schweren Stunden mit dem Gedanken spielen, uns das Leben zu nehmen...Der Unterschied zwischen uns und den anderen ist, daß wir uns darüber Gedanken machen, wie ein solcher Todesfall die Menschen treffen würde, die uns nahestehen", sagte er leise. "Wir sehen, welch entsetzliche Tragödie er für sie wäre. Also beißen wir die Zähne zusammen, und einige Monate später sieht das Leben schon etwas besser und heller aus. ... Aber der echte Selbstmordkandidat denkt anders. Er glaubt, daß das Leben für diejenigen, die ihn lieben, besser wird, wenn er sich für den Tod entscheidet. Er empfindet sich als Belastung. Nicht unbedingt, weil er etwas falsch gemacht hat, sondern weil sein Schmerz so ... so unerträglich wird, daß er auf die anderen übergreift und auch ihnen das Leben unerträglich macht. Das glaubt er zumindest. Und nimmt sich das Leben."
Aus: Holt: Im Zeichen des Löwen
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10.8.03

154.0 Elizabeth George: Mein ist die Rache  zwei Sterne

Von Elizabeth George und ihren Krimis hatte ich schon einiges gehört, jedoch bisher noch nie etwas von ihr gelesen. Was ich gehört hatte, klang durchweg begeistert, also war ich sehr gespannt. Leider bin ich aber eher enttäuscht von "Mein ist die Rache". Nicht recht erwärmen konnte ich mich für die reiche englische Familie, die nach außen eine heile Fassade abgibt, innen aber wahre Abgründe verbirgt. Auch die Tatsache, daß die Autorin eine mögliche Variante der Tathergänge nach der anderen präsentiert - inklusive der möglichen Verdächtigen - konnte mich nicht wirklich überzeugen. Einfach von allem etwas "zuviel" in diesem Roman, das ist jedenfalls mein Eindruck. Ich kann leider nach der Lektüre dieses Romans nicht in die Jubelgesänge über Elizabeth George mit einstimmen.
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