Archiv 2002
31.03.02 - 06.04.2002


5.4.02

18.1. Das Lächeln der Fortuna
Also meine Sorge bezüglich des historischen Schinkens - das kann ich jetzt schon sagen - war total unbegründet. Ich bin schon total davon aufgesogen. Ein Buch zum Abtauchen in die Vergangenheit und Geschichte. Da werden mir die über 1000 Seiten nicht wie über 1000 Seiten vorkommen.
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4.4.02

18.0. Das Lächeln der Fortuna
Nach vielen Krimis, jetzt mal wieder ein historischer Roman und was für ein "Schinken". Einerseits freu ich mich sehr darauf, zumal ich schon viel Gutes über dieses Buch gehört habe, zum anderen graut mir ein wenig davor - weil es soooo dick ist. *g* Hoffentlich ist es wirklich so klasse, so daß mir das Lesen nicht lang vorkommt. ;o) Außerdem sind diese Schinken auf Dauer auch immer so schwer zu halten. *g* So, genug gejammert ;o) ... jetzt wird gelesen. Melde mich dann bald wieder und berichte, ob es sich gut liest oder ob ich Mühe damit habe. :)
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Hamburger Lesetage 2002

Vom vom 11. bis 17. April finden die diesjährigen Hamburger Lesetage statt. Weitere Informationen gibt es hier.
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3.4.02

Litblog-Übersicht

Sowas ähnliches hatte ich mir auch schon überlegt, aber dann doch nicht umgesetzt. Aber auf den nun eingegangenen Vorschlag von
Sabine hin, gibt es ab sofort hier die "Litblog-Übersicht", wo interessierte Leser gleich auf einen Blick sehen können, welche Bücher, von mir wieviel Sterne bekommen haben und die dazugehörigen "Bewertungen" auch gleich mit einem Klick aufrufen können.
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17.2. Blinde Göttin  drei Sterne

Leider hat mich dieses Buch bis zum Ende hin nicht wirklich überzeugen können. Zu langsam, zu schleppend die Entwicklung. Sicher, die zwischenmenschlichen Probleme diverser Figuren im Roman werden ausführlich dargelegt. Man ahnt schon ziemlich früh, wie sich die ganze Geschichte auflösen wird und wirklich überraschende Moment blieben - zumindest für mich - aus. Am Ende steht man da mit etlichen Toten und einem irgendwie konstruiert wirkenden Politskandal, während die Ermittler als die "Good Guys" hingestellt werden - immerhin haben sie den Fall ja gelöst. Ein Krimi, den man durchaus lesen kann, aber bei dem man - für meinen Geschmack - auch nicht wirklich etwas verpaßt, sollte man ihn nicht gelesen haben.
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2.4.02

17.1. Blinde Göttin

Die Nacht befand sich noch in der Pubertät, als sie aufwachte. Die digitalen Ziffern des Radioweckers warfen ihr den Zeitpunkt hitzig rot an den Kopf: 02:11.
Aus: Anne Holt: Blinde Göttin

Das ist nur ein Beispiel für Sätze oder Absätze in diesem Buch, bei denen ich hin und her gerissen bin, ob ich sie nun gut finde oder eher nicht. Einerseits bin ich ob solcher Einfälle, wie der einer Nacht in der Pubertät, überrascht und neige zur Begeisterung aber schon im nächsten Moment, kommt es mir irgendwie zu "gewollt" oder übertrieben vor.
Ebenso der Gedanke, daß der Radiowecker einem eine Uhrzeit hitzig rot an den Kopf wirft. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß mein Radiowecker trotz ebenfalls roter Zahlen diese immer eher sehr ruhig verbreitete. Vielleicht gibt es bei Radioweckern tatsächlich Unterschiede im Temperament. Überprüfen kann ich das nicht mehr, denn so einen Radiowecker besitze ich nicht mehr. Egal, ich bin hin und her gerissen was diese Art des Erzählens angeht.
Daß die Geschichte sich ansonsten - aus meiner Sicht eher elend langsam entwickelt und mich bisher auch noch nicht wirklich mit fortreißt, ist da nicht gerade hilfreich. So langsam scheint die Geschichte aber in Fahrt zu kommen, bin also gespannt, ob ich doch noch richtig mitgerissen werde.

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17.0. Blinde Göttin

Anne Holt ist mit ihren Romanen schon länger im Gespräch. Sie war selbst einige Jahre im Polizeidienst tätig arbeitete als Rechtsanwältin und wurde schließlich sogar in Norwegen Justizministerin. Auch von daher erregten ihre Romane natürlich Aufsehen. Bei mir löste es eher eine etwas abwartende Haltung aus, da ich nicht sicher war, ob die Begeisterung gerechtfertigt ist oder mehr mit ihrem sonstigen Werdegang - es gibt schließlich nicht alle Tage eine schreibende Justizministerin - zusammenhängt. Nun, jetzt werde ich mir also bald selbst ein Urteil bilden können.
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