Archiv 2002
17.02.02 - 23.02.2002
23.2.02 21.2.02 20.2.02 17.2.02
Heute vor 103 Jahren wurde Erich Kästner geboren. Kaum jemand, der nicht wenigstens den Titel eines seiner Bücher kennt. Seine wohl bekanntesten Bücher sind "Emil und die Detektive", "Pünktchen und Anton" und "Das doppelte Lottchen". Eine klasse Seite zum Thema Erich Kästner haben übrigens Claudia und Andreas online gestellt - und zwar nicht nur für Kinder, sondern auch für alle, die sich noch etwas von ihrer Kindheit bewahrt haben. Der Geburtstag von Kästner wäre doch ein prima Anlaß dort mal vorbeizuschauen! :)
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“Orangen, die vor Durst retten.”
Egito Gonsalves
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Tagebücher von Grete Gulbransson
Die Tagebücher von Grete Gulbransson (bisher sind 2 Bände von insgesamt 5 Bänden erschienen) würde ich zu gern lesen.
Für eine Privatperson, die nicht gerade Gräfin Koks ist, sind sie leider doch etwas arg teuer.
Wenn ich mir dann noch anschaue wie offenbar die Haushalte der Bibliotheken hier im Umkreis aussehen, brauch ich wohl auch nicht viel Hoffnung haben, daß die die Edition anschaffen. Sollte eine der Bibliotheken sie doch anschaffen kann ich mir allerdings auch wieder nicht vorstellen, daß sie die einfach entleihen würden. Die müßte man vermutlich vor Ort einsehen und lesen.
Ach *seufz*, das gehört mit zu den grausamen Dingen im Leben - von tollen oder interessanten Büchern zu wissen/hören und zu wissen, daß man sie mit fast 100%iger Sicherheit nie wird lesen können.
Weitere Infos zu Grete Gulbransson und ihren Tagebüchern gibt es hier.
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Achtung Fans skandinavischer Krimis: Wer in oder bei Hamburg, Wiesbaden, Stuttgart-Vaihingen, Köln oder Leipzig wohnt, kann Liza Marklund in der kommenden Woche auf ihrer Lesereise hören, auf der sie ihr neuestes Buch "Paradies" vorstellt. Weitere Informationen gibt's hier.
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John Irving im Interview
Ein spezieller Dank an Leander :)), der mich gestern noch rechtzeitig darauf aufmerksam machte, daß John Irving bei Sandra Maischberger im Interview sein würde. Klar saß ich pünktlich um 23:15 vor dem Fernseher, um mir das nicht entgehen zu lassen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Oberbayern (Amokläufer) wurde erst noch ein anderes Interview vorgeschaltet, aber dann war Irving dran. Mir hat er gut gefallen, wie er da Rede und Antwort stand. Sandra Maischberger befragte ihn auch zu seinen Äußerungen zum Thema 11. September bzw. Terrorismus. Seine Antworten wiederum ließen die Sache wieder etwas anders aussehen. Vor allem schien er sehr überrascht, was da als "Aussage" von ihm in der deutschen Presse stand.
Über seinen neuesten Roman Die vierte Hand hat er sich auch geäußert. Tja, les ich den nun auch noch oder doch erstmal "Witwe für ein Jahr"? Naja, das muß ich jetzt ja noch nicht entscheiden, hab erstmal noch andere Bücher hier liegen, die ich lesen will, bevor ich mich vielleicht nochmal Irving zuwende.
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9.3. Der Trauermantel 
Unni Lindell hat mich auch mit diesem Krimi nicht enttäuscht. Nachdem mich ja schon "Paß auf, was du träumst" begeistert hatte, war ich gespannt, ob der nächste Krimi das hohe Niveau würde halten können oder gegenüber dem ersten abfallen würde. Nun, das Niveau ist gehalten worden. Wieder klasse geschrieben, spannend, vielschichtig, interessante und unerwartete Wendungen und dazu die Entwicklung der Figur des Kommissars Cato Isaksen. Unni Lindell werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und ich freue mich schon auf ihren nächsten Krimi!
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Es war einer von diesen Tagen, an denen es nie hell wird. Die Winterdunkelheit wich nicht ganz zurück, sie lag nur zitternd einige Meter über den Hausdächern, dann senkte sie sich wieder herab, füllte Straßen und Plätze und lehnte ihre Schulter gegen die leuchtenden Fensterscheiben.
Absolut genial geschrieben, finde ich. Wer schon mal die skandinavische "Winterdunkelheit" erlebt hat, weiß, genauso ist es an manchen Tagen. :)
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9.1. Der Trauermantel
Cato Isaksen war mit seinen sechsundvierzig Jahren ein durch und durch erfahrener Fahnder. Er war daran gewöhnt, das Verhalten der Menschen, die er vernahm, zu interpretieren. Er war darauf trainiert, auf ihre andere Stimme zu hören, auf die, mit der sie nicht sprachen. Die Erfahrung hatte ihn gelehrt, ihre Mienen zu durchschauen und das zu sehen, was sich dahinter verbarg. Das wurde Intuition genannt.
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Deutsche Krimi-Autoren
Eine Internet-Edition des Lexikons der Deutschen Krimi-Autoren gibt es hier.
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